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Ungarn

 

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Nationalhymne Ungarn


Die Pettkó-Szandtner Tibor Berufliche Schule für Reiten (Ungarn) mit angeschlossenem Internat wurde im Jahre 2001 gegründet.

Die Tätigkeit der Schule bezieht sich auf drei Bereiche:
Vermittlung der in Ungarn etablierten Reitweise und der ethischen Grundsätze von der Kavallerie (Husarenzeiten). Ergänzend dazu erhalten die Studenten umfassende Kenntnisse über die alten ungarischen Pferderassen / Ausbildung von fachlich qualifizierten Arbeitskräften für die Haltung von Pferden und zur Pferdezucht / Ausbildung von qualifizierten Reitern für die Ausbildung von jungen Pferden, sowie für die weitere Ausbildung der Pferde zu Sportpferden (Turnierpferde).

Die Berufsausbildung unserer Schule ist ausschließlich für „Pferdewirte” und „Bereiter”. Es gibt keine anderen Bereiche der landwirtschaftlichen Berufssausbildung, es ist eine reine Berufsschule für die Ausbildung von Fachpersonal für Pferde.

Die gesamte Ausbildung dauert 3 Jahre. In den ersten zwei Jahren werden die Studenten zum „Pferdewirt” ausgebildet. Die drei Schwerpunkte dieser Ausbildung sind: Pferdezucht, Pferdehaltung und Ökonomie. Zusätzlich werden grundlegende Kenntnisse im Bereich Reiten und Fahren (hauptsächlich im Zweiergespann) vermittelt. Nach diesen zwei Ausbildungsjahren legen die Studenten die Abschlussprüfung zum Pferdwirt ab. Damit sind sie qualifiziert als Pferdewirt bzw. als Pferdezüchter zu arbeiten.

Danach haben die Studenten die Möglichkeit eine Vorprüfung für „Bereiter” abzulegen. Voraussetzung für das Bestehen dieser Vorprüfung sind grundlegende Fähigkeiten im Spring- sowie im Dressurreiten.

In dem dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Berufsausbildung zum „Bereiter”. Die Ausbildungsschwerpunkte in dieser Ausbildungsphase sind: Pferd- und Reiterausbildung, Trainingsmethoden, Gymnastizierung (Erhalt der körperlichen Fitness) für Reiter und Pferd, Psychologie und ästhetische sowie technische Turniervorbereitung, Vermittlung von Kenntnissen über Turnierregeln von verschiedenen Reitdisziplinen (Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Rennreiten).

Die Berufsausbildung erfolgt im dualen System, d.h. die praktische Ausbildung findet im Nationalgestüt Bábolna statt, und die Berufsschule vermittelt im zweiwöchigen Blockunterricht überwiegend Kenntnisse, aber auch Fertigkeiten.

Das Nationalgestüt Bábolna hat die Berufsschule über eine Stiftung gegründet. Durch die lokale Nähe der Berufsschule zum Gestüt besteht eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Gestüt. Das im Jahre 1789 gegründete Gestüt bietet der Schule sehr gute Möglichkeiten die praktischen Unterrichtseinheiten dort durchzuführen.

Im Nationalgestüt Bábolna werden drei Pferderassen gezüchtet: Shagya-Araber, Vollblutaraber und englische Vollblüter. Im Besitz der Schule sind zudem auch Warmblüter (moderne Sportpferde).

Die Rasse „Shagya – Araber” wurde in Bábolna aus Vollblutarabern fast 50 Jahre später als das englische Vollblut in England entwickelt. Diese Rasse ist sehr gut geeignet für junge Reiter zum Dressurreiten, Springreiten, Vielseitigkeitsreiten, Distanzreiten und zum Fahren. Diese besondere Pferderasse kann, neben der Pferdezucht im Allgemeinen, im Rahmen dieser Partnerschaft studiert werden. Die Auszubildenden und die Lehrkräfte haben die Möglichkeit ganz neue Perspektiven im Bereich der Pferdezucht und -haltung kennen zu lernen.

Die Partnerschaft bietet die Möglichkeit bisher bekannte praktische Erfahrungen sowie Kenntnisse im Bereich der Pferdezucht im Austausch mit den beteiligten Partnern zu erweitern, um ihre Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu verbessern.

Hier geht es zum Bericht über den Besuch.


Stand: 27. September 2014

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