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Ziele

 

Durch die geplante Partnerschaft wird die Qualität der Beruflichen Ausbildung deutlich gesteigert, wodurch der Einstieg ins Berufsleben für die Auszubildenden erleichtert wird. Die Erweiterung der Kompetenzen durch grenzüberschreitenden Austausch und die Möglichkeit, Erfahrungen im Ausland zu sammeln, steigern die Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt enorm und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit.

Um diese Ziele zu realisieren, erfolgt in fachlicher Hinsicht ein Informationsaustausch und damit ein Erwerb von Wissen und Fähigkeiten über verschiedene europäische Organisationsformen der Pferdezucht im Allgemeinen sowie über die spezielle Zucht einer landestypischen (regional typischen) / historischen Pferderasse.

Durch den Austausch von Erfahrungen, Ideen und Methoden in fachlicher und kultureller Hinsicht, werden die Schlüsselqualifikationen erweitert. Das Verständnis für den Umgang mit der Natur wird geweckt und der Respekt für andere Völker und Kulturen wird gestärkt.

Durch die Verbreitung unserer Ergebnisse wird auch ein Beitrag zur kulturellen Bedeutung der europäischen Staatsgestüte mit ihrer Vielfalt an Pferderassen geleistet.

Die Zusammenarbeit verbessert einerseits die Qualität der beruflichen Bildung, andererseits die interkulturelle Kompetenz und damit den interkulturellen Dialog.

Gelebte Völkerverständigung und Völkerverbindung führen zu einem friedlichen Miteinander in Europa.


Themen und Problemstellungen:

In jedem Partnerland wird eine landestypische (regional typische) / historische Pferderasse in den jeweiligen Staatsgestüten näher beschrieben, d.h. die Historie, das Zuchtziel und die Rassemerkmale. Die Verwendungsmöglichkeiten werden vor Ort in Pferdebetrieben erlebt. Dadurch wird die Kreativität in Hinblick auf Marktlücken bzw. Nischen in der Pferdebranche gefördert und auch die Entwicklung von Unternehmergeist unterstützt.

Im Bereich der Organisation der Pferdezucht sollen die Bedeutung und die Aufgaben der verschiedenen europäischen Zuchtverbände erarbeitet und verglichen werden (z.B.: Historie, Mitgliederzahlen, Anzahl der Bedeckungen / Jahr, Stärke der Fohlenjahrgänge, Leistungsprüfungen, Vermarktung und Zuchtprogramme).


Wie werden die gestellten Probleme gelöst und die Ziele erreicht?

Dies geschieht durch den Besuch der Zuchtverbände und von Zuchtveranstaltungen, wie z. B. Körungen, Leistungsprüfungen und Fohlenschauen, bei denen vor Ort, unter fachlicher Anleitung, das Zuchtgeschehen studiert und die Zuchtergebnisse beurteilt werden.

Die Teilnehmer haben so die Möglichkeit, für sie noch unbekannte Pferderassen in der Praxis zu studieren. Dies steigert die Fachkompetenz erheblich, die Attraktivität der beruflichen Ausbildung erhöht sich und eine qualitativ hochwertige Ausbildung wird gefördert. Damit verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Arbeitsmarkt deutlich.

Primärerfahrungen, sinnliche Anschauungen und konkrete Fakten, die reflektiert und bewertet werden, führen zu einem nachhaltigen Lernprozess. Die Motivation und Leistungsbereitschaft der Auszubildenden wird dadurch deutlich gesteigert. Die berufliche Bildung trägt dem sich vollziehenden Wandel in der Arbeitswelt Rechnung, selbstständiges und kooperatives Lernen wird gefördert. Die Auszubildenden erleben eine Reifung ihrer Persönlichkeit, die sie zu erwachsenen, mündigen Europäern macht.




Stand: 4. November 2009

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