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Erweiterung der Qualifikationen für Pferdewirte auf dem europäischen Arbeitsmarkt » Uhrenmuseum St. Märgen
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Uhrenmuseum St. Märgen

 

In St. Märgen leitete uns der Bürgermeister der Gemeinde – Herr Josef Waldvogel- sachkundig durch das Uhrenmuseum. Die Schwarzwälder Kuckucksuhr ist in allen Winkeln der Welt ein Begriff und so war es auch für unsere Partner ein besonders aufschlussreiches Erlebnis, im Museum einiges über die Geschichte der Schwarzwälder Uhr zu erfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Uhrensammlung in St. Märgen zeigt die frühe Uhrengeschichte. Sie ist nicht nur Technologiegeschichte, sondern zugleich Sozial- und Kulturgeschichte. Das Geburtsjahr der Schwarzwälder Uhr ist das Jahr 1640.  Sie wurde von einem Glasträger der “Glashütte Knobelswald” (heute Gemeinde St. Märgen),  als eine mechanische Eisenuhr (in Böhmen oder Köln) erworben und mit nach Hause gebracht.  Diese Uhren wurden dann um 1650/1660 im Gebiet um St. Märgen herum durch “Tüftler” als Holzuhren nachgebaut. Mit einfachsten Geräten entstanden die ersten einfachen Holzuhren verschiedenster Art.

Die Holzuhren aus dem Schwarzwald entwickelten sich seit der Wende zum 18. Jahrhundert  zu einem wichtigen Handelsartikel des Schwarzwaldes.  Um die wachsende Produktion gut verkaufen zu können wurden die Uhren ständig weiterentwickelt und Neues angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Besondere an der Schwarzwalduhr war das Uhrenschild, das überstehend dem Gehäuse vorgeblendet wurde und oben einen rundbogenartigen Abschluss erhielt. Typisch waren das Ziffernblatt mit römischen Zahlen, mit Blumenmotiven bemalte Ecken, und verschiedene Motive auf dem Rundbogenfeld (Blumenbukett, Landchaftsbild, Bauernhof, Personendarstellungen). Das Erscheinungsbild der Uhren musste billig und robust wirken. Der Uhrenhandel florierte.

Die größte Händlergruppe aus St. Märgen ging in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts auf die “Reise ins Uhrenland’. Zwischen 1820 und 1920 sind aus dem damals eintausend Seelen umfassenden Schwarzwalddorf St. Märgen 85 Personen überwiegend nach England und in die USA, aber auch nach Afrika und Australien ausgewandert.

Da ihre Namen lückenlos bekannt sind zeigt die Uhrengeschichte auch Heimat- und Familiengeschichte und damit interessante Lebensschicksale auf.

Die Gäste nahmen die Uhrengeschichte mit Interesse auf und staunten über die Einrichtungen der einfachen Schwarzwaldstuben, die sehr deutlich die ärmlichen Verhältnisse vorführten und gut begründeten, warum es notwendig war, sich einen Broterwerb durch die Uhrenmacherei zu sichern.

 

externer Link zur Gemeinde St. Märgen (neue Seite)

 


Stand: 8. May 2011

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