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Prag

 

Prag (tschechisch Praha beziehungsweise Hlavní mesto Praha), ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. Die „Goldene Stadt“ zeigt ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild.

 

Die Karlsbrücke (tschechisch Karluv most) ist eine im 14. Jahrhundert errichtete, historisch bedeutsame Brücke über die Moldau in Prag, die die Altstadt mit der Prager Kleinseite verbindet. Sie ist eine der ältesten erhaltenen Steinbrücken Europas und eines der Wahrzeichen der Stadt.
Im Dreißigjährigen Krieg war die Brücke Schauplatz heftiger Kämpfe, als die schwedischen Truppen vom Westufer der Moldau aus Prag belagerten.

 

 

 

Der Platz der Republik (Námestí Republiky) ist ein verkehrsreicher Platz an der Grenze zwischen der Prager Altstadt und der Prager Neustadt mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten.

 

 

 

Das Altstädter Rathaus mit seiner astrologischen Uhr zieht Tag für Tag mehrere Tausend Besucher in seinen Bann. Dies ganz besonders zwischen 9 und 21 Uhr, wenn zu jeder vollen Stunde Christus und die zwölf Apostel erscheinen. Ein Ereignis, was sicherlich nicht allzu spektakulär ist. Es ist einzigartig. Die astrologische Uhr kam im Jahr 1410 hinzu und zeigt auf der oberen Scheibe die Uhrzeit den Monat und die Mondphasen und auf dem untere Teil ein Kalendarium mit den zwölf Tierkreiszeichen und dem Stadtwappen in der Mitte.

 

 

 

Die Prager Burg bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Prager Berg Hradschin. Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat seither ihr Aussehen stark verändert: Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt, die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen ihre Spuren. Die Funktion der Burg – Sitz des Staatsoberhauptes – blieb aber stets die gleiche. Heute ist sie offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom.

 

Der Wenzelsplatz in der Mitte von Prag wurde 1848 nach dem Heiligen Wenzel von Böhmen benannt, nachdem er im Mittelalter und der Neuzeit als Rossmarkt den Mittelpunkt der Prager Neustadt bildete. Die Breite von gut 50 m entspricht zwar nur einer Prachtstraße, aber mit über 700 m Länge gehört der Boulevard zu den größten „Plätzen“ in

Europa.
Am 16. Januar 1969 verbrannte sich der tschechoslowakische Student Jan Palach selbst und lief in Flammen stehend vom Nationalmuseum auf den Wenzelsplatz. Er protestierte damit gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei im Jahre 1968 und der daraus resultierenden Niederschlagung des Prager Frühlings. Heute erinnert ein Denkmal an der Stelle unterhalb der Wenzel-Statue, wo Palach zusammengebrochen sein soll, an die Geschehnisse.

  


Stand: 25. May 2010

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