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Gestütsanlage

 

Das Gestüt ist heute der historische Kern eines Agrar-Industriekomplexes und besteht aus mehreren Gebäuden und Anlagen:

Nachdem man durch das imposante schmiedeeiseren Eingangstor zum zentralen Gestütshof von Bábolna das Gestüt betreten hat, führen idyllisch angelegte Alleen zu den einzelnen Gebäuden:










Der eigentliche Haupteingang des Gestüts ist das sogenannte „Heldentor“, es liegt gegenüber der Reithalle. Erbaut wurde es in den 1930er Jahren, unter dem Kommando von Pettkó Szandtner Tibor. Die Marmortafeln gedenken an die Gefallenen von Bábolna während der Revolution 1848-49 und der zwei Weltkriegen.




















In der Parkanlage befinden sich Denkmälern berühmter Personen und Pferde des Gestüts. Die Portraits des Gestüts zeigen die wichtigsten Kommandeure von Bábolna: die Büste des Gründers Csekonics József und der Kommandant Pettkó Szandtner Tibor, auf dessen Sockel sein letzter Offiziersknecht als Zeichen seiner Ehre eine aus Holz geschnitzte Gedenktafel platzierte. Ebenfalls zu bewundern ist die Büste des syrischen Kommandeurs Fadlallah el Hedad Mihály, und der Gedenktafel seinen liebsten Pferdes O’Bajan.

Der durch den mit ziseliertem Glass verzierten Eingang kommende Besucher wird zuerst auf eine bronzene Statue aufmerksam, die ein aufgesatteltes, aber nicht gezäumtes Pferd darstellt. Diese Statue ist das Denkmal jenes Pferdes, das ohne seinen in der Schlacht von Györ 1809 gefallenen Reiter nach Hause zurückkehrt und so von der verlorenen Schlacht berichtete. Da ein Shagya-Araber als Model diente erweist er zugleich mit der Aufschrift auch der Rasse des “Bábolna-Araber” die Ehre.

Ein weiterer Stolz der Gestütsanlage ist ein alter Akazienbaum. Der älteste Akazienbaum von Mittel-Europa wurde 1710 von Grafen Szapáry gepflanzt, und 300 Jahre später gedenken ihm Besucher unter den Schatten dieses Baumes. Der Durchmesser des mit Stahlträgern verstärkten Baummethusalems ist auf Brusthöhe 203 cm, sein Umfang 1275 cm. Daneben stehen ein geschnitztes Holzdenkmal und eine Marmortafel als Ehrenerweisung an sein Alter.










An der rechten und linken Seite des Gestütshofes stehen die Stuten- und Hengstställe. Die Reformzeit nach den französischen Angriffen 1809 war auch hier die Zeit des wieder Aufbauens und Reorganisierens. In dieser Zeit, bis 1860 wurde diese Gebäudegruppe des Gestütshofes wieder vollständig aufgebaut.
Vor allem ist der Hengststall sehenswert, weil hier die arabischen Pferde in geräumigen Boxen ihren Platz hatten. Die Tröge wurden luxuriöse Ansprüche erfüllend aus Marmor angefertigt. Mit Recht schrieben die alten Fachzeitschriften, dass ähnlich zu Kisbér, auch in Bábolna die Pferdearistokratie haust.









Eine imposante Sehenswürdigkeit des Gestüts ist die Reithalle, dessen Gebäude nach dem Wüten der napoleonischen Truppen (1809) gebaut wurde. Die meterdicken Wände, die mit den früheren Gestütszeichen verzierten Glasfenster, die künstlerische Zimmereiarbeit des Daches, die schmiedeeiserneren  Kron- und Wandleuchter lassen den Besucher staunen. Die Reithalle kann heute in ihrer vollen Pracht besichtigt werden.

Von dem geschmacksvoll angefertigten und zu der Atmosphäre der Reithalle passenden zweistöckigen Podium kann man auf die 15 m breite und 44 m lange Reitbahn herabschauen. Die Reithalle des Gestüts von Bábolna ist eines der ältesten Gebäude dieser Art. Das fast zweihundert Jahre alte Gebäude ist nicht nur Ausbildungsstätte für Reiter und Pferd, es ist auch ein Ort von kulturellen Ereignissen und Veranstaltungen.









Innerhalb des Gestütskomplexes, etwas abseits des Parks, befindet sich das Hotel Imperial, dass die Unterbringung einer kleinen Zahl von Touristen und Gästen von lokalen Veranstaltungen ermöglicht.

Etwas abseits der Hauptkomplexe des Museums und des Gestütshofes, ca. 5-10 Minuten zu Fuß entfernt, liegt eine kleine Parkanlage mit einem kleinen See, einige Pfaden mit botanischen Erläuterungen zu den Anpflanzungen, sowie einige kleiner Tiergehege und ein Ahnenareal mit Gedenktafeln berühmter Pferde des Gestüts.


Stand: 2. January 2011

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