Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /homepages/16/d175299864/htdocs/horsebreeding/wp-content/plugins/cforms/cforms.php on line 737

Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /homepages/16/d175299864/htdocs/horsebreeding/wp-content/plugins/cforms/cforms.php on line 740

Warning: Use of undefined constant get_magic_quotes_gpc - assumed 'get_magic_quotes_gpc' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/16/d175299864/htdocs/horsebreeding/wp-content/plugins/cforms/lib_functions.php on line 360
Erweiterung der Qualifikationen für Pferdewirte auf dem europäischen Arbeitsmarkt » Namensgebung der Partnerschule
← zurück

Namensgebung der Partnerschule

 

Tibor von Pettkó-Szandtner ist geboren im ungarischen Bazin.

Nach dem Schulbesuch in Pozsony (heute Bratislava) studierte er auf Grund seines Interesses an der Pferdezucht am Georgikon in Keszthely, die erste regelmäßige landwirtschaftliche Hochschule auf dem europäischen Kontinent.

Nach seinem Studium arbeitete er auf verschiedenen Gestüten unter anderem auch am Gestüt Kisbér. Von 1920 bis 1927 war er am Gestüt Bábolna dem Kommandanten Oberst Arthur Hajnyi zugeteilt. Er begann mit dem Schreiben von Fachbeiträgen über die Technik des richtigen Fahrens mit Pferden. Im Jahr 1928 kam er an den Fohlenhof der Armee bei Kiskunlacháza südlich von Budapest.

Hier entstand sein wichtigstes Buch über

Vergangenheit und Gegenwart der ungarischen Fahrkunst: A magyar kocsizás (Fahren auf ungarische Art).

Im Jahr 1932 übernahm Pettkó-Szandtner, der inzwischen zum Oberst befördert wurde, das Kommando des Gestütes Babolná. Das Gestüt war noch immer durch die Folgen des Ersten Weltkrieges auch baulich schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Daher widmete er sich sehr stark der Renovierung und Restaurierung des Gestütes.

Im Jahr 1943 wurde Pettkó-Szandtner zum General befördert und Verantwortlicher für die gesamte ungarische Pferdezucht im Landwirtschaftsministerium.

Nachdem im Jahr 1944 große landwirtschaftliche Bestände im Zuge der Panzerschlachten durch die Rote Armee zu Grunde gingen, versuchte Pettkó-Szandtner den in Ungarn noch vorhandenen Zuchtpferdebestand vor den noch zu erwartenden Kampfhandlungen zu bewahren. Durch die persönlichen Beziehungen und Bekanntschaften in Deutschland war es ihm möglich einen Teil von ausgesuchten Zuchtpferden nach Deutschland zu verbringen. So konnten vier Güterzüge mit etwa 40 Waggons noch 1944 nach Bergstetten bei Donauwörth in ein leerstehendes Remontendepot an die 400 Pferde aus Bábolna transportieren.

Probleme erwuchsen jedoch, als nach dem Krieg amerikanische Offiziere der Besatzungsmacht begannen, die Pferde billig zu verkaufen. Außerdem wurden für die ehemaligen Behringwerke Araberstuten zur Serumgewinnung beschlagnahmt. Durch den Tausch gegen andere Pferde konnten diese jedoch wieder zurück gewonnen werden.

Sowohl Tibor von Pettkó-Szandtner als auch Detlev von Ahrentschildt, der der letzte Kommandant von Bábolna war, wurden von den Amerikanern als unzuverlässige Leiter abgesetzt und durch niedrigere Chargen ersetzt. Im Dezember 1947 konnten jedoch bereits die ersten Pferde nach Ungarn zurückkehren.


Stand: 1. January 2011

  • Noch keine Kommentare

Kommentare als RSS

Kommentar schreiben

Bitte die Captcha - Zeichen eingeben:

*